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Wandern

Ausgangspunkt Atengottern:  Wanderung zum Roten Berg

 

Altengottern bietet sich als Ausgangsort für Ausflüge in den  nahegelegenen Hainich- Nationalpark an, doch lohnt auch ein Abstecher  in die nähere Umgebung allemal. Nicht nur, dass der Ort direkt am Unstrut-Radwanderweg liegt, auf dem man Radfahrern wie auch Wanderern begegnet.  Deren Weg führt vorbei an weidenden Auerochsen, einem ehemaligen Torfstich und Pferdekoppeln  bis sich der Blick auf die Gemarkung nördlich von Altengottern öffnet. Wer Lust auf mehr Landschaft und Natur hat, der kann sich von hier aus auf den Weg zum 2 km entferntem  Roten Berg machen.Eine Wanderung zum nahegelegenen Roten Berg lohnt zu jeder Jahreszeit.

 

Der Rote Berg / Hopfenberg gehört zu einer Reihe von Keuperhügeln, die sich inselartig entlang der Unstrut zwischen Mühlhausen und Bad Langensalza ziehen.

Magere Böden, trocken-warme Südhanglagen und eine Jahrhunderte lange Nutzung als Weinberge und Hutungen ließen ausgedehnte kontinentale und submediterrane Trocken- und Halbtrockenrasen entstehen.

 

Während der Wanderung kann man typische Pflanzen, wie den Stengellosen Tragant oder die Steppen-Fahnenwicke entdecken. Auch die Insektenwelt des Gebiets hat so manche Besonderheit, wie den Erdbock, den Tatzen- und Ölkäfer sowie die Zwerg-Heideschnecke zu bieten. Beim einem  „Lichtfangabend“ können die zahlreichen dämmerungs- und nachtaktiven Insekten betrachtet, bestimmt und fotografiert werden. (Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz)

 

 

Ein Schutzgebiet  mit einem von alten Baumriesen durchsetzten Waldbestand und Streuobstwiesen, das  erholsame Stille und  nahezu unberührte Natur bietet.  Bei schönem Wetter kann man von hier aus weit in das Thüringer Becken mit seiner flachen Landschaft rechts und links der Unstrut blicken.  Der Hauptweg schlängelt sich bergauf und bergab durch das hügelige Gelände bis auf 240 Meter über dem Meeresspiegel. Hier sind für Keuperhügel – wie  der Rote Berg einer ist- typische Pflanzen wie der Stengellose Tragant, die Steppen-Fahnenwicke oder das Adonisröschen zu finden. Und es zeigt sich in diesem Gebiet  auch so  manche Besonderheit aus der Insektenwelt, der Erdbock, der Tatzen- und Ölkäfer sowie die Zwerg-Heideschnecke gehören beispielsweise dazu. Eine Wanderung zum Roten Berg sollte unbedingt die Linde zum Ziel haben. Weit sichtbar ist sie das Wahr- und Wappenzeichen des Dorfes an der Unstrut.  Bereits vor vielen hundert Jahren wurde sie besungen, rankten Geschichten und Gedichte um den Baum. In ihrem Schatten lässt es sich gut ausruhen, bevor man seinen Weg fortsetzt.

 

Wegbeschreibung:

Ausgangspunkt: Beginn Körner Rasenweg an der Schafstallanlage am Kanal, ca. 2 Km lang bis zum zweiten Querweg , links abbiegen auf den Kamm des Roten Berges. Der Weg führt in Richtung Westen direkt zum Lindenbaum (etwa 0,8 km), dem Wahrzeichen von Altengottern. Nach weiteren ca. 1.3 km Abbiegung auf einen Querweg in Richtung Altengottern bis zum Anschluss an einen Wirtschaftsweg. Ostwärts führt dieserauf einen kleinen Abschnitt des Unstrut-Radweges – am Sportplatz vorbei – wieder zum Ausgangspunkt. Die  Streckenlänge beträgt insgesamt etwa 10 km, leicht begehbar, festes Schuhwerk ist zu empfehlen. Am Ausgangspunkt ist eine Parkmöglichkeit vorhanden.